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uwe frankenberger

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Pressemitteilung:

30. Juni 2016

Heike Hofmann: Hessisches Ried – Konzept zum Erhalt des Waldes muss erarbeitet werden

Hessisches Ried
Auf Initiative der SPD –Landtagsfraktion wurde heute im Umweltausschuss des Hessischen Landtags ein gemeinsamer Antrag von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen für eine zügige Umsetzung des Ergebnisses des Runden Tisches Hessisches Ried verabschiedet. Der Runde Tisch zum Hessischen Ried hat sich im Wesentlichen mit dem Waldumbau und –erhalt im Hessischen Ried befasst und dem Hessischen Landtag konkrete Arbeitsergebnisse vorgelegt. „Die SPD-Landtagsfraktion bedankt sich bei allen Teilnehmern des Runden Tisches für die hervorragende Arbeit insbesondere bei dem Vorsitzenden des Runden Tisches, Dr. Bernd Kummer, und drängt seit längerem darauf, dass die Ergebnisse des Runden Tisches umgesetzt werden“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und zuständige Wahlkreisabgeordnete, Heike Hofmann, am Donnerstag in Wiesbaden.

Mit dem Antrag könnten nun konkrete weitere Umsetzungsschritte auf den Weg gebracht werden. Es solle ein tragfähiges Konzept auch im Sinne der Natura-2000- Ziele für den Walderhalt beziehungsweise -Umbau in den betreffenden Gebieten erstellet werden, um den Wald langfristig zu erhalten.

Außerdem werde die Landesregierung aufgefordert, die Aufspiegelung des Grundwasserstandes aufgrund der empfohlenen Maßnahmen des Abschlussberichtes des Runden Tisches im Sinne eines Pilotprojektes sowie alternativer Methoden wie Oberflächenbewässerung zu eruieren. „Hierbei sind jeweils Finanzierungsalternativen sowie geeignete Organisationsformen unter Beteiligung der betroffenen Kommunen für die Umsetzung zu eruieren und auf ihre rechtliche und tatsächliche Umsetzbarkeit hin zu prüfen“, so Hofmann.

Nachhaltige Erfolge würden erst in Jahrzehnten feststellbar werden. Hierfür seien ein begleitendes Monitoring über den Zeitraum hinweg und eine regelmäßige Evaluation notwendig, um erste Erfahrungen in die Verbesserung weiterer Maßnahmen einfließen zu lassen.

Die Landesregierung werde abschließend aufgefordert zu prüfen, ob und wie die im Abschlussbericht adressierten Projekte – beispielsweise im Bereich des Waldes in Weiterstadt, Griesheim, Büttelborn, „Westwaldprojekt“, sowie für das Pfungstädter Moor – fortgeführt oder wieder aufgenommen werden können.

„Die Arbeitsergebnisse des Runden Tisches liegen bereits seit April 2015 vor. Nun müssen endlich auch Taten folgen. Der Walderhalt im Hessischen Ried ist für unsere Bevölkerung, die Natur, den Klimaschutz und die Forstwirtschaft von elementarer Bedeutung“, so die SPD-Abgeordnete.