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uwe frankenberger

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03. September 2012

Zwischen Bergpark und Hochgeschwindigkeitszügen

Bad Wilhelmshöhe verdankt seine Existenz der feudalen barocken Bau- und Repräsentationslust. Der Stadtteil entwickelte sich seit dem 19. Jahrhundert entlang dem oberen Teilstück der Wilhelmshöher Allee, die als Hauptachse das Stadtzentrum mit Schloss und Bergpark verbindet.


Die weitaus ältere Keimzelle des Stadtteils ist das Dorf Wahlershausen, nördlich der Wilhelmshöher Allee gelegen. Wahlershausen weist noch heute dörfliche Strukturen und (Fachwerk-)Bauten auf, durchsetzt mit neueren Gebäuden aus den verschiedensten Epochen. Die weiteren ebenfalls begehrten und bevorzugten Wohnbezirke im Stadtteil sind das sogenannte „Flüsseviertel“ zwischen
Zwischen Bergpark und Hochgeschwindigkeitszügen

Wilhelmshöher Allee und Druseltalstraße und die am Rande des Schlossparks gelegene Villenkolonie Mulang. Jüngstes und modernes Quartier im Stadtteil ist die aus der Konversion ehemaliger Kasernen hervorgegangene „Marbachshöhe“. Aber nur etwa ein Viertel des Stadtteils ist bebaute Fläche; der Rest umfasst weite Teile des zentralen Habichtswaldes mit dessen höchster Erhebung, dem „Hohen Gras“, und mit dem berühmten Bergpark samt Herkules, Wasserspielen, Schloss und Löwenburg.

Seit 2002 ist der Stadtteil wieder als Kurort anerkannt und nennt sich seitdem wie schon in früheren Jahrzehnten „Bad Wilhelmshöhe“.

Der Stadtteil hat eine sehr gute Infrastruktur aufzuweisen. Rund um den ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und die Wilhelmshöher Allee entlang finden sich vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleister, Gastronomie und öffentliche Einrichtungen.