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03. September 2012

Harleshausen – Arbeiterdorf und Gartenstadt


Harleshausen, im äußersten Nordwesten des Stadtgebiets gelegen, ist von Grün umgeben, von Feldern und Wiesen durchsetzt und in weiten Teilen eine Wohnstadt mit großzügigen Gärten.
Etwa zwei Drittel der Fläche des zweitgrößten Stadtteils von Kassel nimmt jedoch der nördliche Teil des Habichtswaldes ein, im Süden reicht sie hier bis an den Wilhelmshöher Schlosspark heran.
Aber auch das Eisenbahnausbesserungswerk und der große Rangierbahnhof der DB gehören an dessen östlichstem Zipfel zum Stadtteil. Und so sind es auch bescheidenere Siedlungsbauten für Arbeiter und Angestellte aus dem früheren 20. Jahrhundert, die vielfach das Bild des einstigen „Arbeiterdorfs“ bestimmen.Der Stadtteil weist eine gute Infrastruktur auf; Kirchen, Schulen, Sporthalle, Bürgerhaus, Regionalbahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten u.a. konzentrieren sich im alten dörflichen Ortskern und südöstlich davon. Für sportliche oder naturbezogene Freizeitgestaltung sind vielfältige Möglichkeiten gegeben. Einzig die großen Straßen – Harleshäuser, Wolfhager und Obervellmarer Straße – erinnern hier, mit zeitweise erheblichem Durchgangsverkehr, daran, dass Harleshausen Stadtteil einer mittleren Großstadt ist.


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